#gbc9: Was wäre, wenn es doch ginge?

Finanzkrise, Niedrigzinsphase, Filialschließungen auf der einen Seite. Schicke Finanz-Apps und aggressive Wettbewerber aus dem Netz auf der anderen Seite. Hundert Gründe den Kopf in den Sand zu stecken. Oder zum GENObarcamp zu gehen.

Entstanden aus dem Wunsch nach Veränderung und Dinge einfach anzupacken, wurde vor fast fünf Jahren und mit elf Teilnehmern das erste GENObarcamp geboren. Seitdem treffen sich zwei Mal im Jahr all diejenigen, die in ihrer Bank und in der genossenschaftlichen Finanzgruppe etwas verändern wollen. Der Bausparfuchs hat es schön formuliert: „Eine Zusammenkunft von Anders und Querdenkern, Vor- und Einzelkämpfern, Ausgebremsten, Überzeugungstätern, Missionaren und Begeisterungsfähigen.“ Über 80 an der Zahl sind gekommen. Viele Neulinge waren dabei, aber keiner ohne Präsentation.

Und so entstand ein Programm, das mutiger und ehrlicher ist als die üblichen Fachkonferenzen, die es an jeder Straßenecke gibt. Von Preismodellen, über Online-Prozesse bis hin zu selbstgebauten Google-Glasses war alles dabei. Präsentationen, die Mut machen zur Innovation, die aufzeigten, wo der Zahlungsverkehr steht und wo er hingehen könnte. Aber auch Diskussionsrunden, in denen es um Markenpositionierung, um persönliches Finanzmanagement, freies WLAN in der Bank, um Design Thinking und um mobile App-Entwicklung ging. Von Handpuppen, über Beacons, vom facebook-Auftritt zur Markenpositionierung und Augmented Reality reichte die Bandbreite. Jeder brachte sich ein.

Dabei spielen die Positionen keine Rolle. Ob Vorstand oder Social Media Referent – jeder diskutierte mit, brachte Ideen und Vorschläge ein. Das Motto gab der ELAXY-Geschäftsführer Martin Kinting in einer kurzen Begrüßung vor. Er zitiert den Netflix Gründer und  twitter- und facebook-Investor Marc Andreessen, der sich bei neuen Ideen nicht fragt, ob es funktioniert, sondern sich immer fragt: Was wäre, wenn es doch ginge?

Das GENObarcamp in diesem Jahr war der lebende Beweis, dass es geht. In einem unsanierten Industriegebäude diskutierten 100 Banker über Wege und Möglichkeiten ihre Bank und das Banking besser zu machen. ELAXY, als Gastgeber, entschied sich für ein  Ambiente, das nicht der gängigen Banktagung entspricht, aber genau der richtige Raum für Ideen abseits der Norm war – eben einfach mal eine etwas andere Umgebung.

Am Freitag präsentierten sechs Start-Ups, die schon lange ganz eigene Wege gehen, ihre Vorstellung von Banking. Boris Janek hatte Humancredit, easyFolio, FinReach, IDnow, Moneymeets, VeroPay, Holvi, Lendstar und idvos eingeladen und die zeigten, wie Zahlungsverkehr, Identifizierung oder ein Girokonto auch aussehen können.

Ein Visual Recorder hielt einige der Sessions fest und so entstanden allgemeine und persönliche Protokolle der ganz besondern Art.

MAP-GENO-barcamp

 

 

Alles in allem zwei volle Tage mit Gesprächen, Anregungen und Inspiration, die Mut machen. Weil es eben auch gut gehen kann.

Für alle, die nicht dabei waren und diejenigen, die nochmals in Erinnerungen schwelgen möchten:

Alle Präsentationen gibt es im Downloadbereich.   Passwort bitte unter barcamp@elaxy.de anfordern.

[Wir möchten Sie bitten, ausschließlich offizielle E-Mail Adressen Ihrer Bank, Ihres Vereins,  Ihres Verbandes zu verwenden, um die Zugehörigkeit zu erkennen. Vielen Dank]

 

[Wer noch weitere gezeigte Präsentationen zur Verfügung stellen möchte, bitte an barcamp@elaxy.de senden.]

 

#gbc9  Bilder Gallerie

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